Bislang müssen sich Asylbewerber in Neuss im Krankheitsfall einen Krankenschein beim Sozialamt abholen und diesen einem Mediziner ihrer Wahl vorlegen.

Das Land NRW hat im August 2015 mit den gesetzlichen Krankenversicherungen eine Rahmenvereinbarung zur Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte (eGK) für Flüchtlinge geschlossen. Die eGK soll die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen verbessern und die Sozialämter entlasten. Die Umsetzung der Rahmenvereinbarung ist nicht verpflichtend für die Gemeinden. In Neuss wurde die eGK für Flüchtlinge bislang (Stand 16.11.15) nicht eingeführt.

Unterstützung bei Arztbesuchen erhalten Flüchtlinge in Neuss u.a. von ehrenamtlichen Helfern. Mehr darüber finden Sie hier: unter „Patenschaften“

Weitere Informationen:

Informationen zur elektronischen Gesundheitskarte für Flüchtlinge in NRW finden Sie hier: Gesundheitskarte

Infos und Formulare zur gesundheitlichen Versorgung in Unterbringungseinrichtungen: Die zuständige Bezirksregierung Arnsberg hat Informationen über die gesundheitliche Versorgung in den Einrichtungen für Flüchtlinge und Asylsuchende zusammengestellt. Auch Vordrucke sowie Hinweise zum Abrechnungsverfahren stellt die Bezirksregierung zur Verfügung: aekno.de

Anamnese und Therapieplanung in 22 Sprachen der Ärztekammer Baden-Württemberg: Gemeinsam mit dem Setzer-Verlag bietet die Landesärztekammer Baden-Württemberg Anamnesebögen und Therapiepläne in 22 Sprachen zum kostenfreien Download.

Infos der Bundestherapeuten-Kammer zur psychotherapeutischen Versorgung von Flüchtlingen: Beantragung einer Ermächtigung für Psychotherapeuten, Kostenübernahme von Dolmetschern etc. Download Infoblatt (Stand 10/2015)

Wie sind Flüchtlinge krankenversichert? Was müssen sie tun, wenn sie zum Arzt wollen?